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Heterogenität als Grundlage

Die Profilschule Ascheberg ist eine Schule für alle Kinder und Jugendliche. Unabhängig von ihren Vorkenntnissen, ihrer Sprache und ihrem kulturellen Hintergrund werden sie ihre Chancen und Begabungen optimal nutzen und entfalten können; denn im Zentrum schulischer Arbeit steht die individuelle Förderung, die sich an alle Schülerinnen und Schüler wendet.

Die Schule versteht sich auch als Gemeinschaft aller in ihr tätigen Personen, die einander in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren und achten.

Als grundlegende Empfehlung für die produktive Nutzung der Heterogenität gilt:

  1. Akzeptieren der individuellen Unterschiede
  2. Schaffen einer Lernkultur der Vielfalt
  3. Kinder als Multiplikatoren von Wissen und Motivation für andere Kinder

Leider wird nach wie vor im deutschen Schulsystem der Verschiedenartigkeit der Kinder vorwiegend durch Separation begegnet. Was erfahren Kinder, die nach der Grundschule, die ja eine Schule für alle Kinder ist, in das gegliederte Schulwesen gehen?

  • Sie lernen, je nachdem, wohin sie aufgrund der Leistungen „geschickt“ werden, dass es ein „Oben“ und ein „Unten“ gibt.
  • Sie lernen, dass sie bei Nichterfüllung des jeweiligen Leistungsstandes die weiterführende Schule verlassen müssen.
  • Sie lernen, dass sie nicht weiter mit ihren Freundinnen und Freunden in eine Schule gehen.
  • Sie lernen Vorurteile gegen Andere, gegen andere Schulformen.

In der Profilschule Ascheberg wird hingegen an der Vorstellung einer gemeinsamen, alle Kinder einbeziehenden, demokratischen Schule angeknüpft. Sie bejaht die Unterschiede zwischen den Kindern ganz bewusst und versteht sie als Bereicherung. Daraus ergibt sich eine weitgehende Individualisierung des Unterrichts, die Rücksicht auf das unterschiedliche Lerntempo der Kinder und ihre individuell verschiedenen Bedürfnisse und Fähigkeiten nimmt. Die Schülerinnen und Schüler leben und lernen gemeinsam in leistungsheterogenen Gruppen. Es gibt kein „Sitzenbleiben“. Statt einer äußeren Leistungsdifferenzierung wird den unterschiedlichen Neigungen und Begabungen durch vielfältige Formen der inneren Differenzierung entsprochen.

Differenzierung
In den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften wird ab der Klasse 9 auf zwei Leistungsstufen differenziert.
Die Schülerinnen und Schüler werden weiterhin im Klassenverband, aber auf der Basis unterschiedlicher Leistungsanforderungen beurteilt. Dies entspricht dem Prinzip der inneren Differenzierung, wie es die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 kennen. Notwendig wird diese zusätzliche Differenzierung hinsichtlich der Abschlussbedingungen am Ende der Klasse 10.

 
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